Donnerstag, 24. Mai 2012

Spargel mit Orangen-Joghurt-Sauce

Weiter geht's mit Spargeln. :-)

Diesmal eines meiner Lieblings-Spargelgerichte, von dem ich erstaunt war, dass es noch nicht auf dem Blog ist. Das Rezept habe ich vor 8 Jahren gefunden, erfasst und ausprobiert - und seitdem genieße ich diese frisch-fruchtige Orangen-Joghurt-Sauce zu grünem gebratenem Spargel. Fast jedes Jahr, denke ich.

Gebratener Spargel mit Orangen-Joghurt-Sauce

Lecker.

Für mich gehört da auf jeden Fall grüner Spargel dazu, auch wenn im Rezept weißer als Alternative angegeben ist. Ich finde, der kräftigere grüne Spargel passt sowohl von der Farbe als auch von Geschmack und Konsistenz besser zu der Sauce.

Gebratener Spargel mit Orangen-Joghurt-Sauce
Diesmal hatte ich etwas viel Frühlingszwiebeln, die schmeckten hervor. Nehmt lieber nur eine, wenn sie so groß sind wie meine (steht auch so im Rezept).

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratener Spargel mit Orangen-Joghurt-Sauce
Kategorien: Gemüse, Spargel, Joghurt, Orange
Menge: 2 Personen

Zutaten

1/2kg Weißer oder grüner Spargel
2Essl. Olivenöl
 Etwas Salz
H FÜR DIE SAUCE
120Gramm Vollmilch-Joghurt
25-30Gramm Sahne
5Essl. Orangensaft
1Essl. Orangenschale
1/2  Limette od. Zitrone; den Saft
1Teel. Limetten- oder Zitronenschale
1-2  Frühlingszwiebeln
   Salz, Pfeffer
H ZUM GARNIEREN
   Orangenzesten
   Basilikum

Quelle

 nach Billa, etwas abgewandelt
 Erfasst *RK* 21.05.2004 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Spargel schälen (bei grünem Spargel nur die Enden). Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Spargelstangen darin auf allen Seiten anbraten, etwas salzen, Hitze reduzieren und 3-4 Minuten weiterbraten.

Für die Sauce Joghurt und Sahne mit Orangensaft und -schale sowie Limettensaft und -schale vermischen, evtl. mit einem Pürierstab vermixen.

Frühlingszwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden, zur Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spargel auf der Orangen-Joghurt-Sauce anrichten bzw. mit der Sauce übergießen und mit Orangenzesten und etwas Basilikum garnieren.

=====


Kürzlich ist mir wieder einmal aufgefallen, dass Spargel international sehr unterschiedlich genutzt werden. Ein Amerikaner, der am Tisch neben mir saß, fragte bei seinem Vorspeisenteller mit grünen und weißen Spargeln, was denn das Weiße für Gemüse sei. Weißer Spargel ist doch eher typisch europäisch, in anderen Gegenden gibt es (noch, das ändert sich schon) wenig davon. Auch nachdem ich ihm erklärt habe, was das ist, blieben sie ihm wohl etwas suspekt, jedenfalls bekam ich ein paar der weißen Stangen unauffällig auf meinen Teller geschoben. ;-)

Dazu gab es übrigens eine Ziegenkäsecreme, hübsch auf den Teller gespritzt. Das sei eine typische Beilage in Schweden. War auch lecker. Interessant. 

Meine Lieblings-Spargel sind mein zweiter Beitrag für Peters Event.

Blogevent Duell der Köpfe

Mittwoch, 23. Mai 2012

Lieblings-Spargel

Peter sucht das beste Spargelrezept 2012. Dafür hat er einen Event ausgerufen: Duell der Köpfe, Duell der Töpfe. Bis zum 25. Mai kann man noch sein Lieblingsrezept einreichen, egal ob grün oder weiß, Hauptsache frisch und lecker.

Hier auf dem Blog finden sich bisher 15 Spargelrezepte aller Art, als Salat, Mousse oder Suppe, gebraten, gegrillt, gekocht. Es ist nicht so, dass ich jeden Tag Spargel esse, aber ich mag ihn ganz gerne. Ehrlich gesagt beiße ich manchmal einfach von einer (geschälten) Stange ab, roh schmeckt Spargel nämlich auch gut. Finde ich. Findet nicht jeder.

Der Gärtner der Spielwiese ist kein Fan von rohem oder gegrilltem Spargel, sondern hat ein Lieblingsspargelgericht, das es jede Saison mindestens zwei oder drei Mal gibt: Pfannkuchen gefüllt mit Schinken und gekochtem Spargel mit Sauce Hollandaise. Das ist irgendwie ein Klassiker aus dem Raum Stuttgart, denke ich; meine Mutter hat das auch immer so ähnlich gemacht.

Zwei Versionen davon sind schon auf dem Blog, hier etwas aktualisiert unsere Version von kürzlich. Ich habe die Sauce Hollandaise schnell mit dem Zauberstab gerührt, mache sie aber durch die klassische Reduktion aromatischer. Perfekt. Finde ich. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pfannkuchen mit Spargeln, Schinken und Sauce Hollandaise
Kategorien:Pfannkuchen, Spargel, Sauce, Frühling
Menge:2 bis 3 Personen

Zutaten

HREDUKTION FÜR DIE HOLLANDAISE
1  Schalotte; geschält und gewürfelt
 Einige Weiße Pfefferkörner; zerstoßen
200ml Weißwein
100ml Wasser
 Einige Estragonblätter
HPFANNKUCHEN
4  Eier
350ml Milch
200Gramm Mehl Type 405
100Gramm Weizen oder 6-Korn-Mischung, frisch feingemahlen
1Teel. Backpulver
1/2-1Teel. Salz
2-3Teel. Zucker
50-250ml Sprudelwasser oder Bier, nach Bedarf
1Bund Schnittlauch; wer mag
   Butterschmalz zum Ausbacken
HSPARGEL
500Gramm Weiße Spargel
250Gramm Grüne Spargel
 Etwas Wasser
1Prise Salz
1Prise Zucker
1Stich Butter
HSAUCE HOLLANDAISE
4Essl. Reduktion (s.o.)
3  Eigelb von ganz frischen Eiern
150-200Gramm Butter (oder eine Mischung aus 3/4 Butter und
   -- 1/4 Butterschmalz)
1Essl. Zitrone; ca.
1Prise Salz
HZUM ANRICHTEN
   Schinken, nach Geschmack
1-2Essl. Schnittlauch, in Röllchen geschnitten

Quelle

 Standard im Hause Spielwiese
 Erfasst *RK* 21.05.2012 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Am besten beginnt man mit der Sauce Hollandaise und der Reduktion. Alle Zutaten für die Reduktion in einen Topf geben und köcheln lassen, bis das meiste verdampft ist. Es sollten ca. 4 Esslöffel Flüssigkeit übrig bleiben. Die Reduktion durch ein Sieb geben und etwas abkühlen lassen.

Für die Pfannkuchen die flüssigen Zutaten, d.h. Eier und Milch in eine Schüssel geben. Mit dem Schneebesen kräftig von Hand oder mit dem Schneebesen der Küchenmaschine verrühren, dann Mehl, feingemahlenes Getreide, Backpulver, Salz und Zucker zufügen und alles gut rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen. Nach Bedarf Sprudel oder Bier darunter rühren, bis die Konsistenz so ist, wie man sich das vorstellt - je nachdem, ob man dickere oder dünnere Pfannkuchen lieber mag. Wer mag, kann Schnittlauch in Röllchen schneiden und unter den Teig heben.

In einer beschichteten Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen, Pfannkuchenteig hineingeben, verteilen und warten, bis der Teig durch ist, wenden und zweite Seite backen. Auf einem Teller gestapelt im warmen Backofen sammeln.

Die weißen Spargel schälen, die grünen nur am Wurzelende leicht schälen und beide in wenig Wasser mit Salz, Zucker und Butter gewürztem Wasser 10-15 Minuten (je nach Dicke) köcheln lassen. Oft ist es so, dass die grünen Spargel schmäler sind; diese dann einige Minuten später zugeben.

Während die Spargel köcheln, wird die Hollandaise fertig gestellt. Dafür die Butter vorsichtig zerlassen, bis sie flüssig wird, aber auf keinen Fall kocht und ausflockt.

Die Scheibe auf den Zauberstab bzw. Stabmixer stecken. Eigelb in ein hohes Rührgefäss geben, die Weinreduktion dazu geben und sofort mixen. Ca. 30 Sekunden laufen lassen; die Masse sollte cremig werden. Die geschmolzene Butter in das Gefäß geben und nochmal mixen; die Masse wird nun saucig. Wenn sie je zu flüssig sein sollte, noch etwas Butter hinzugeben. Wenn sie je zu fest ist, einen Hauch Spargelkochwasser dazugeben. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Möglichst schnell servieren.

Zum Anrichten jeweils einen Pfannkuchen auf den Teller geben, Schinken nach Geschmack darauf, dann Spargel, Sauce Hollandaise und Schnittlauchröllchen. Zusammenrollen und mit Sauce Hollandaise übergießen und mit Schnittlauchröllchen dekorieren.

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Weitere Rezepte mit Spargel:

Die Lieblings-Spargel des Gärtners sind mein Beitrag für Peters Event.

Blogevent Duell der Köpfe

Dienstag, 22. Mai 2012

Kräuterbutter

Ab und zu müssen auch Grundrezepte auf den Blog, finde ich. Ich mache jedes Jahr Kräuterbutter, immer etwas anders, je nachdem, welche Kräuter gerade da sind und worauf ich Appetit habe.

Kräuterbutter kann man zum Grillen oder als Beilage für Fleisch- oder Gemüsegerichte verwenden oder sie einfach als Brotaufstrich konsumieren. Je mehr Kräuter drin sind, desto weniger fett und desto gesünder ist die Butter - jeder wie er mag. 

Diesmal habe ich etwas Zitronenzeste sowie die Blüten einer Löwenzahnpflanze hinzugefügt. Sehr sehr lecker.

Man kann auch nur ein oder zwei Sorten Kräuter oder Blüten verwenden, z.B. Petersilienbutter, Dillbutter oder Bärlauchbutter.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kräuterbutter
Kategorien:Grundrezept, Aufstrich, Kräuter, Frühling
Menge:1 Portion

Zutaten

125GrammButter; zimmerwarm
1-2HandvollFrische Kräuter, Wildkräuter und Blüten, z.B.
-- Schnittlauch, Petersilie, Oregano, Giersch,
-- Salbei, Gundermann, Knoblauchrauke, Bärlauch,
-- Löwenzahnblätter, Gänseblümchen, Lavendel,
-- Zitronenmelisse, Schnittlauchblüten,
-- Sauerampfer
1/2Teel.Zitronenschale; gehackt oder gerieben
Salz (z.B. Fleur de Sel), Pfeffer
Muskat, Chili; wer mag

Quelle

Standardrezept mit Variationsmöglichkeiten
Erfasst *RK* 21.05.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Butter mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine weiß-schaumig rühren.

Die Kräuter usw. mit Hilfe eines Messers fein hacken.

Alle Zutaten gut vermischen (das geht z.B. mit einer Gabel) und abschmecken.

Variante: Eine gepresste Knoblauchzehe oder eine klein gehackte Schalotte zufügen.

Tipps: Kräuterbutter lässt sich in großen Mengen herstellen und einfrieren. So hat man das ganze Jahr über frische Kräuter optimal konserviert. Wer mag, kann die Masse in einen Spritzbeutel geben und Rosetten o.ä. spritzen. Oder in Folie wickeln und einfrieren.
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Hier noch ein Bild der Kräuterbutter auf einem Stück abgemähter Wiese.


Ach ja, Kräuterbutter ist hellgrün. :-)

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Montag, 21. Mai 2012

Gebratener grüner Spargel zu Tortellini

Ich bin gerade beim Aufräumen der Festplatte und habe dieses Foto gefunden, von einem schnellen Gericht, das ich Anfang des Monats in der Mittagspause schnell gekocht habe. Grundlage dafür waren sehr gute handgemachte Agnolotti (Tortellini, Ravioli o.ä. gehen genauso), die ich in einem italienischen Laden gekauft hatte. 

Selbst gemachte wären natürlich auch nicht schlecht, aber ich hatte weder die Zeit noch die Lust dafür und tiefgekühlte Vorräte hatte ich auch keine. Es geht auch so. :-)

Der Clou sind die ganz einfach und schnell angebratenen grünen Spargelstücke. Die esse ich manchmal auch pur oder zu einem Stück Brot.

Es geht ratzfatz und schmeckt einfach gut. Schön spargelig und sättigend genug, aber nicht so, dass man danach zu müde zum Arbeiten wäre. Also ein perfekter Mittags-Imbiss.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Tortellini mit gebratenen grünen Spargeln
Kategorien: Gemüse, Spargel, Teigtasche, Schnell
Menge: 2 Personen

Zutaten

1Pack.Tortellini o.ä. (250 g)
500GrammGrüne Spargel
1-2Essl.Olivenöl
1Teel.Balsamico-Creme (oder Balsamico oder
-- Zitronensaft)
Salz, Pfeffer, Muskat

Ein paarSpäne Parmesan; evtl.

Quelle

schnelles Frühlingsstandardgericht
Erfasst *RK* 20.05.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Tortellini in kochendem Wasser nach Packungsanweisung kochen.

Spargel waschen, holzige Enden abschneiden und evtl. in der Nähe der Enden, falls holzig und mit dicker Schale versehen, etwas schälen. In mundgerechte Stücke schneiden. In einer Pfanne oder Grillpfanne mit dem Olivenöl anbraten, immer wieder wenden.

Abschmecken und mit den abgetropften Tortellini zusammen noch einmal durch die Pfanne jagen. Servieren. Parmesan drüber raspeln, wer mag.
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Sonntag, 20. Mai 2012

Salat aus Grillgemüse

Gestern war schönes Wetter, so dass neben Gartenarbeit auch Zeit zum Sonnenbaden und Grillen blieb. Dabei mag ich Gemüse immer sehr gerne, es schmeckt über Holzkohle gegrillt einfach aromatisch und superlecker.

Ich grille gerne eine ganze Menge verschiedener Gemüsesorten und verarbeite die Reste am nächsten Tag zu einem Salat.

Salat aus gegrilltem GemüseDabei ist man natürlich extrem flexibel, was die Gemüsesorten angeht. Gut macht sich z.B. auch Zucchini, die es dann im Sommer gibt. Diesmal hatte ich Auberginen, Spargel, Champignons, gelbe Spitzpaprika und Tomaten.

Zubereitung Salat aus gegrilltem Gemüse
Dazu ein paar frische Kräuter als Farbtupfer und eine zitronig-frische Vinaigrette. Perfekt!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Salat aus gegrilltem Gemüse
Kategorien: Salat, Kalt, Warm, Gemüse, Sommer
Menge: 2 Personen

Zutaten

H RESTE VOM GRILLEN, Z.B.
1/2Aubergine
2-3Gelbe Spitzpaprika
2HandvollChampignons
1/2Maiskolben
3Weiße Spargelstangen
2HandvollCocktailtomaten
2Frühlingszwiebeln
1Knoblauchzehe
1Teel.Thymian
1HandvollOregano
H VINAIGRETTE
1/2Zitrone; den Saft
3Essl.Olivenöl; ca.
1Teel.Senf
Fleur de sel, schwarzer Pfeffer

Quelle


Standardrezept
Erfasst *RK* 20.05.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Gemüse sollten gegrillt sein. Die Tomaten hatte ich nicht gegrillt, daher habe ich diese und die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln mit etwas Olivenöl in eine ofenfeste Form und unter dem Grill des Backofens 7 Minuten gegrillt. Dabei immer mal wenden!!!

Knoblauch in Scheiben schneiden. Alle Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit dem Knoblauch kurz zum Aufwärmen zu den Tomaten geben. Alles kurz in den Ofen schieben, um die Resthitze zu nutzen.

Die Vinaigrette zusammen rühren und über das Gemüse geben. Vermischen und mit den frischen Kräutern bestreuen.
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Da in diesem Salat gutes Olivenöl notwendig ist, habe ich die Gelegenheit genutzt, die Olivenölprobe, die ich von REINEOlive.de bekommen habe, auszuprobieren.

Ganz so warm war es gestern doch nicht, dass ich die für den Test gewünschten 28°C erreicht hätte, und auch sonst habe ich mich nicht ganz an die Vorgabe gehalten, aber in Ruhe getestet habe ich. Erst pur, dann noch auf einem Ciabatta, weil ich in Italien mal so getestet hatte.

Frisch im Duft und im Geschmack, ein junges Öl, bei dem man die gute Qualität deutlich durchschmeckt. Super! Ich habe mir gleich zwei Flaschen bestellt. ;-)

Besonders gut gefällt mir auch die Geschichte dahinter: Das Olivenöl stammt aus der Ernte bäuerlicher Kleinbetriebe aus Griechenland, vom Golf von Korinth und dem Peloponnes, es trägt die höchste Qualitätsbezeichnung „extra nativ - kaltextrahiert“ und wird zu 100% aus Koroneiki-Oliven gewonnen.

Keine Massenware, sondern Direktvertrieb, damit auch die Bauern und nicht nur internationale Konzerne etwas davon haben. So etwas unterstütze ich gerne, zumal dann, wenn es so lecker schmeckt und die Qualität so klasse ist.

Der Salat geht an Bettina,deren Blog Gusto & Aroma ich seit langem gerne lese. Sie organisiert gerade einen Blog-Event zum Thema Salat und ist interessiert an neuen, anderen Salat-Ideen. Bei mir auf dem Blog finden nur 49 Rezepte, die die Kategorie Salat bekommen haben. Da ist also noch Luft nach oben. ;-)

Dieser Salat hat ein ganz normales Dressing, der Pfiff kommt durch das gegrillten Gemüse.

Da haben wir den SALAT - www.gustoaroma.at

Samstag, 19. Mai 2012

Drei Gewinner

Eine Menge von Euch wollen die Kochbücher gewinnen, über die ich hier geschrieben habe.

Danke für Eure Kommentare und Teilnahmen.

Ich fand es schön, auch Kommentare von ein paar Lesern bzw. Leserinnen zu bekommen, die sich sonst nicht oder selten melden. Wenn man bloggt, weiß man ja nie so genau, wer liest, ob es nur die Suchmaschinen-Ergebnisse sind, die Menschen hierher bringen oder ob es ein paar mehr regelmäßige Leser gibt. Ab und zu bekomme ich auch von "heimlichen" Leserinnen Mails mit Tipps oder Anmerkungen, was mich sehr freut. Schön, dass ich nicht nur für mich selbst und mein Gedächtnis (wie ging das nochmal mit den xx? was hatten wir damals gemacht? gab's da nicht mal...) blogge. :-)

So, zur Verlosung: Entscheiden durfte wieder Random.org. Jeweils ein Kochbuch von Staatl. Fachingen geht an folgende Gewinner:
Bitte mailt mir Eure Adressen, die ich dann an Ketchum Pleon weiterleite, welche die Bücher dann netterweise versenden wird. Ich hoffe, Ihr habt Spaß mit den Büchern. :-)

Dienstag, 15. Mai 2012

Wildkräuter-Cappuccino

Vor einigen Jahren hatte ich in einem Restaurant mal eine Spinatsuppe, die als sog. Cappuccino in einer Tasse daherkam, mit einer schaumig-luftigen Milchdecke. Daran erinnert wurde ich vor kurzem, als ich bei Kerstin den grasgrünen Cappuccino vom Giersch sah. Sie hatte das Rezept bei Edith Kubiena gefunden, deren Blog ich bisher noch nicht kannte.

Daraus wuchs die Idee, mit gemischten Wildkräutern aus dem Garten eine solche Suppe zu machen. Ich habe mich also gar nicht an die beiden Rezepte gehalten, sondern hatte eher mein leichtes Brennnesselsuppenrezept und die Wildkräutersuppe im Hinterkopf.

Schaumiger Wildkräuter-Cappuccino
Dazu Milchschaum und unten ins Glas (das ist wieder abgeguckt) einen Löffel Joghurt, der das Ganze vom Geschmack her gut ergänzte.

Zorra will nämlich schaumig & luftig - und da ich das auch mag, passte das. :-)

Da es schon etwas dunkel war (das Wetter war heute nicht so toll), sieht das Foto nicht so super aus. Dafür steht das Glas mitten in einer meiner Giersch-Kolonien. Ich mag Wildkräuter und hege zudem auch einige Quadratmeter Brennnesseln, die für Schmetterlinge und andere Insekten wichtig sind.

Zubereitung Wildkräuter-Cappuccino
Die Suppe schmeckte klasse, wunderbar nach frischen, kräftigen Wildkräutern, abgemildert durch den Joghurt und die Schaumschlägerei. Lecker.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schaumiger Wildkräuter-Cappuccino
Kategorien:Suppe, Wildkräuter, Frühling
Menge:3 bis 4 Gläser; ca.

Zutaten

1Frühlingszwiebel
1Knoblauchzehe
1-2Essl.Olivenöl o.ä.
1Teel.Butter
1Schüssel Wildkräuter; vor allem Brennnesseln und
-- Giersch, dazu ein wenig Löwenzahn,
-- Breitwegerich, Bärlauch, Gundermann, Oregano,
-- Löwenzahn, Sauerampfer und Frauenmantel, oder
-- ähnliches
300-500mlWasser, Brühe oder Fond
2Essl.Cognac
Salz, Pfeffer, Muskat, Chili
50mlSahne
100-150mlMilch
3-4Essl.Vollmilch-Joghurt
4Gierschblätter als Dekoration; evtl.

Quelle

inspiriert von verschiedenen Quellen, s.u.
Erfasst *RK* 15.05.2012 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Frühlingszwiebel und Knoblauchzehe in Stücke schneiden. Öl und Butter in einen Topf geben, erhitzen und die Frühlingszwiebel- und Knoblauchstücke hinzufügen. Etwas umrühren und kurz brutzeln lassen.

Wildkräuter waschen und mit dem Messer ein wenig hacken, so dass keine allzu großen Stücke oder allzu langen Stiele vorhanden sind. Je feiner, desto einfacher geht es nachher beim Pürieren. Die Wildkräuter in den Topf geben und kurz im Fett anbraten. Mit Cognac und Brühe, Wasser oder Fond ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Würzen. Topf beiseite stellen. Mit einem Pürierstab gut pürieren. Abschmecken.

Sahne und Milch in einen anderen Topf geben und erhitzen. Mit der Schlagscheibe des Pürierstabs aufschäumen.

Jeweils einen Esslöffel Joghurt in ein hitzebeständiges Glas geben. Den Großteil der Milch-Sahne-Mischung in die Gläser verteilen. Die Wildkräuter-Suppe in die Gläser verteilen, die Suppe sinkt dabei etwas nach unten. Mit dem restlichen Milch-Sahne-Schaum bedecken.

Wer mag, kann noch ein Gierschblatt o.ä. als Dekoration auflegen.

Als Inspiration dienten u.a. ein Restaurantbesuch sowie http:// verbotengut.blogspot.de/2012/04/ cappuccino-vom-giersch.html und http://kubiena.blogspot.de/2012/04/ giersch-cappuccino-issdasunkraut-2.html
=====

Damit gratuliere ich Zorra zu 7 Jahren Blog-Event. Alle Achtung, das ist wirklich eine lange Zeit! Durch diese Events wachsen die Blogs ein wenig zusammen, was ich persönlich sehr gut finde.

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)

Ich bin genau seit 5 Jahren dabei, damals mit Ziegenkäse-Gin-Crostini zu Fruchtsalsa, die besser schmeckten als sie aussahen. Das Event damals hatte Petra ausgerichtet und ich hatte damals noch nicht ganz kapiert, wie das mit den Events so funktioniert. Im Laufe der Jahre habe ich nicht an allen, aber doch an vielen teilgenommen und auch selbst mal ein schönes Event ausgerichtet. Ich mag die Herausforderung, sich jeden Monat wieder mit einem anderen Thema zu beschäftigen. Vieles, was ich schon länger mal ausprobieren wollte, bekommt so einen Endtermin und wird endlich einmal gekocht oder gebacken. Wie heute, mal wieder auf den letzten Drücker. ;-)

Danke, Zorra, für die Events. Und überhaupt.

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